Fränkisches Bauernbrot nach Lutz Geißler

ineverfinishanyth.de Fränkisches Bauernbrot

Es war mal wieder Zeit für ein Brot. Und wie so oft, habe ich das Rezept beim Plötzblog gefunden. Das ist allerdings schon ein paar Tage her und ich habe das Fränkische Bauernbrot schon öfter mal gebacken.

Besonders schön an diesem Brot ist der kleine Anteil an Brotgewürz, also Fenchelsaat, Koriandersaat und Kümmel. Insgesamt nur ein Gramm davon, was aber auch vollkommen ausreicht, um dem Brot Charakter zu verleihen.

Neues Mehl

Dieses mal habe ich ein neues Mehl für die Zubereitung verwendet und zwar welches von der Horbacher Mühle, bei der ich vor kurzem zum ersten mal bestellt habe. Der Teig für das Fränkische Bauernbrot hatte mit dem anderen Mehl tatsächlich eine andere Konsistenz als sonst (er war etwas weicher), ließ sich aber wirklich gut verarbeiten.

Geschmacklich ist das Brot echt überzeugend. Die Kruste ist schön, die Krume auch. Ick freu mir.


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Tomatensuppe mit San Marzano Tomaten

ineverfinishanyth.de Tomatensuppe mit San Marzano Tomaten

Ich habe ja schon des Öfteren Tomatensuppe probiert und ich muss gestehen, ich habe sie immer gehasst. Entweder hat sie nur nach Brühe geschmeckt und nicht nach Tomaten, oder die Konsistenz erinnerte eher an Nudelsauce, als an eine Suppe. Deswegen habe ich in meinem Leben auch nie Tomatensuppe gekocht. Ich mag sie ja nicht.

Bis ich es dann doch getan habe. Weil die Frau es so wollte1].

Da stand ich nun und wollte tun, wie mir geheißen: »Ich möchte gerne mal wieder eine so richtig gute Tomatensuppe essen. So eine, wie man sie nur ganz selten mal in einem Restaurant bekommt. Eine, die nach Tomaten schmeckt. Und mit einer tollen Konsistenz. Irgendwie süß und doch mit Säure.«

Und so nahm das Drama seinen Lauf. Wo bekommt man hier denn überhaupt vernünftige Tomaten her? Klar. Nirgends bekommt man vernünftige Tomaten. Vor gar nicht so langer Zeit haben wir mal Ochsenherzen gekauft, weil wir hofften, die schmeckten nach mehr, als nur Wasser. Fehlanzeige. Vielleicht also doch was aus der Dose? Hab ich da nicht letztens welche gesehen? Ab ins Auto und los zum Edeka meines Vertrauens.

Da waren sie: San Marzano-Tomaten* in der Dose. Die kleine 400g-Dose für 2,39€. Nicht ganz billig. Was soll’s? Einpacken. Schnell noch die restlichen Zutaten in den Wagen geworfen und dann auf direktem Weg ab in die Küche.

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Fußnoten   [ + ]

1.Das ist für Männer vermutlich der häufigste Beweggrund, irgendetwas zu tun überhaupt. Ich sag’s ja nur.

Nudeln mit Paranusspesto, Rucola und geschmolzenen Tomaten

ineverfinishanyth.de Nudeln mit Rucola und Paranusspesto

Es begab sich eines schönen Tages, dass ich Pesto kochen wollte, allerdings im Fachgeschäft meines Vertrauens keine Pinienkerne erwerben konnte. »Kein Problem«, dachte ich, »geht bestimmt auch mit Cashews.« und legte eine Tüte Cashewkerne in den Einkaufswagen. Zu Hause angekommen, entpuppten sich die Cashews allerdings als Paranüsse (vielleicht demnächst doch mal einen Termin beim Optiker machen?) und nun stand ich da und guckte doof. So entstand aus einer kleinen Not heraus das nun folgende Rezept, was durch die milde Cremigkeit der Paranüsse allerdings noch viel kindertauglicher ist, als die übliche Variante. Zudem ist es vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen und steht schon nach zwanzig Minuten fertig auf dem Tisch. Tiptop! Für kleine Mäkelnasen kann man hier auch allerlei abwandeln, aber dazu später.

Nudeln mit Paranusspesto, Rucola und geschmolzenen Tomaten

  • Portionen: 4
  • Zeit: 20 Minuten
  • Schwierigkeit: einfach
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Leckere Nudeln mir einem cremigen Paranusspesto, Rucola und geschmolzenen Tomaten.

Zutaten

Paranusspesto

  • 2 Zehen Knoblauch
  • 70g Paranüsse
  • 70g Parmesan
  • 1 großer Bund Basilikum
  • 120ml Olivenöl (Das Gute. Wir nehmen das: Jordan Olivenöl*)
  • Salz & Pfeffer

Weitere Zutaten

  • 300g Nudeln
  • 1 handvoll Rucola
  • 1 handvoll Kirschtomaten
  • Parmesan, gerieben
  • etwas Ankerkraut Bruschetta-Gewürz

Zubereitung

  1. Nudelwasser ansetzen, ordentlich salzen. Wenn’s kocht, Nudeln rein und nach Packungsanweisung zubereiten.
  2. Währenddessen die Knoblauchzehen schälen und grob hacken.
  3. Anschließend den Parmesan in grobe Stücke schneiden.
  4. Jetzt den Knoblauch und den Parmesan mit den Nüssen, etwas Salz, Pfeffer und dem Olivenöl auf der höchsten Stufe der Küchenmaschine etwa 45 Sekunden mixen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist
  5. Danach die Basilikumblätter waschen (doch, ehrlich), abzupfen und mit in den Mixer geben. Dann noch einmal kurz durchmixen, bis sich alles gut vermischt hat. Hier liegt die Betonung auf dem Wort »kurz«, damit das Basilikum nicht bitter wird.
  6. Zum Schluss die Tomaten halbieren und in einer heißen Pfanne mit einem kleinen Schuss Olivenöl kurz anschmelzen. Mit Ankerkraut Bruschetta-Gewürz* abschmecken. Jetzt die fertig gegarten Nudeln und zwei Kellen vom Kochwasser dazugeben und das Pesto unterrühren. Auf Tellern verteilen, nach Belieben mit Rucola und Parmesan bestreuen, zack, fertig. Das ging ja einfach.

Anmerkungen

    Und wie eingangs versprochen, hier noch die Abwandlungstipps, wenn es für kleine Esser milder oder einfach anders werden soll:
  • Menge des Knoblauchs halbieren
  • Basilikum durch Petersilie oder Rucola ersetzen
  • Parmesan gegen Gouda oder Ricotta tauschen
  • Ihr seht schon – hier sind der Phantasie praktisch keine Grenzen gesetzt.

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Geschnetzeltes Schweinefilet mit gemischten Pilzen und Bandnudeln

Geschnetzeltes Schweinefilet mit gemischten Pilzen auf Bandnudeln.

Es begab sich zu einer Zeit, da wir seit Tagen darbten und uns von karger Kost nährten, dass die Frau zu mir sprach: »Mann! So ziehe er los und erlege mir feinstes Wild!«

Moment. Ich komme nochmal rein.

Vor ein paar Tagen, als wir schon eine ganze Weile sehr kalorienbewusst gegessen hatten, äußerte die Frau den Wunsch, mal wieder Fleisch zu essen. Also machte ich mich auf, ein Schweinefilet zu erwerben. Auf dem Weg zum Metzger füllte sich wie von Zauberhand ein Einkaufswagen und plötzlich war ich stolzer Besitzer von verschiedenen Sorten Pilzen, Crème Fraîche, Parmesan und einer Flasche Riesling. Da hatte sich wohl ganz ohne mein Zutun ein Rezept erarbeitet, das dringend zubereitet, fotografiert und schriftlich niedergelegt werden wollte.

Das hat prima funktioniert. Guckstu hier:

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Shakshuka – Israels Nationalgericht

Shakshuka - Israels Nationalgericht

Shakshuka scheint ja aktuell irgendwie groß in Mode zu sein, selbst bei Kitchen Impossible durfte musste Hans Neuner letztens eine Shakshuka kochen. Und deswegen habe ich das jetzt auch mal gekocht.

Na ja. Stimmt nicht ganz. Die Wahrheit ist, dass Anne mir schon vor über zwei Jahren die Shakshuka auf die Wunschgerichte-Liste geschrieben hat und wir es seitdem einfach immer wieder vergessen haben. Und jetzt war es einfach mal an der Zeit, das auch auszuprobieren.

»Okay, Google, such mir das ultimative Shakshuka-Rezept.«

»Okay, Hendrik, hier hast du zehn Milliarden Treffer!«

»Vielen Dank auch, Datenkrake aus der Hölle! Dann denke ich mir halt mein eigenes Rezept aus. Und los!«

Das Internet und Dr. Shakshuka sagen, in dieses Gericht gehören viel Öl, Tomaten, Zwiebeln, Chili und Eier. Sonst nix. Die Wikipedia sagt, da machen viele Leute auch noch Paprika rein. Oder Aubergine. Oder alles, was sie wollen. Und unbedingt frische Tomaten. Oder welche aus der Dose. Oder Tomatenmark.

ORRRR! LASS MICH IN RUHE, INTERNET, ICH MACH DAS JETZT SO, WIE ICH DAS WILL. UND ZWAR GENAU SO:

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Winzernudeln: echtes Soulfood

Manchmal muss es richtiges Soulfood sein. Und bei mir ist das in jedem Fall Wirsing. Den mochte ich schon als Kind lieber als alles Andere1].

Und weil das eben so ist, wie es ist, probiere ich immer wieder gerne alle möglichen Gerichte mit Wirsing aus. So wie dieses hier, das durch die Nudeln nochmal zusätzlich in der Gunst der Mädels steigt. Soulfood halt!

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Fußnoten   [ + ]

1.Ja. Das klingt seltsam, ist aber so. Vielen Dank, Mama, dein Wirsing-Durcheinander ist der Klopper!

Pizza, Pizza, Pizza!

Juhuu! Da ist er: der neue Pizzastein! Rechteckig und mit 3 Zentimetern Dicke endlich mal einer, der die Hitze auch speichert. Für das Backen in einem haushaltsüblichen Ofen ist das mehr als wichtig. Bislang habe ich in der Küche mit dem ziemlich dünnen und ziemlich runden Pizzastein aus meiner 57er Weber-Kugel rumhantiert, was zwar auch funktionierte, aber immer einen Hauch Unzufriedenheit zurückgelassen hat.

Da lag er also, der Stein, und wollte getestet werden. Brot hatte ich gerade frisch gebacken, also dann Pizza. Den Teig kann man ja mal schnell zusammenrühren. Aber auch ein Pizzateig braucht seine Zeit.

Ich mache den Teig gerne sehr frei nach dem Rezept »Pizza Tipo 0« des unglaublich guten Plötzblog. Und da braucht allein der Vorteig mal geschmeidige 12-20 Stunden im Kühlschrank.

Jetzt noch schnell das Mehl gekauft und los geht’s. Oder auch nicht. Beim Edeka meines Vertrauens gab es noch genau eine Tüte Mehl Tipo 0 und das war leider schon kurz nach Neujahr abgelaufen. Blöd. Also: schnell alles geändert und auf Typ 550 & Hartweizengrieß umgedengelt. Jetzt kann’s losgehen.

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Hähnchenbrustfilet mit Süßkartoffelpommes

ineverfinishanyth.de Hähnchenbrust mit Süßkartoffelpommes 01

Unsere Bio-Kiste enthielt dieses Mal ganze drei Süßkartoffeln. Und wie es der Zufall will, steht Missi total auf Süßkartoffelpommes. Bei Anne und mir hält sich die Begeisterung dafür ganz schwer in Grenzen, was aber wohl daran liegt, dass wir bisher immer welche erwischt haben, die einfach nicht gut waren.

Mit der Gewürzmischung aus diesem Rezept hier kann aber sogar ich die Dinger sehr gut essen und die Süße ist nicht so extrem, wie es bei vielen Burger-Buden der Fall ist. Zusammen mit der Säure aus dem Salatdressing macht das Ganze noch viel mehr Spaß und ich fürchte, dass es das alles jetzt öfter geben muss.
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