Echt französisches Baguette

Echt französisches Baguette

Bald ist wieder Sommer. Das bedeutet, dass für die meisten Normalsterblichen die Grillsaison beginnt. Und was braucht man zum Grillen unbedingt? Klar. Baguette.
Baguette ist die Grillbeilage überhaupt und passt sowieso irgendwie immer. Auch, wenn man mal nicht grillt. Vor allem diese Variante, die bei Lutz vom Plötzblog nur „Präsidentenbaguette“ heißt, ist wirklich ganz fantastisch.

Ich mache mittlerweile immer die doppelte Teigmenge des Originalrezepts und lasse den Teig meistens auch länger gehen, bzw. backe die Baguettes Samstags und Sonntags. Mittlerweile bin ich dank Anne auch stolzer Besitzer eines Baguettebackblechs, was das Ergebnis aus meiner Sicht gegenüber dem Backen direkt auf dem Stein nochmal verbessert hat.

„Echt französisches Baguette“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Pulled Pork kann man auch im Ofen machen

ineverfinishanyth.de Pulled Pork - Vor dem Pullen

Pulled Pork ist das ultimative Low&Slow-BBQ-Gericht. Mittlerweile bekommt man es überall nachgeworfen und, wie es immer so ist, meistens ist es echt fieses Zeug und nicht das tolle, saftige Fleisch, das es eigentlich sein sollte.

Als ich Pulled Pork zum ersten mal gemacht habe, war das alles in Deutschland noch ganz neu und aufregend. Ich hatte gerade meinen ersten Water Smoker gekauft und musste unbedingt mal einen „Long Job“ ausprobieren, also etwas zubereiten, was wirklich, wirklich lange Grillzeit benötigt. Das war ein richtiges Abenteuer.

Ich erinnere mich noch genau, was ich anfangs dabei so alles versemmelt habe, aber trotzdem gab es hinterher das beste Grillfleisch, das ich bis dahin gegessen hatte.

„Pulled Pork kann man auch im Ofen machen“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Zitronenlinguine mit Zuckerschoten

Zitronenlinguine mit Frühlingszwiebeln und Zuckerschoten

Jedes Jahr vor Weihnachten stellt sich die Frage, was man seinen Kunden wohl schenken möchte. Und wenn wir ganz ehrlich sind, ist das Meiste, was landläufig so verschenkt wird, ein ziemlicher Mist oder einfach schon tausendmal verschenkt worden. Deswegen haben wir uns im letzten Jahr überlegt, für unsere Kunden ein Rezeptheft zusammenzustellen, das die Lieblingsrezepte unserer Kollegen enthält.

Eines der Rezepte waren die Zitronenlinguine, die unser Kollege Jan am liebsten mag. Das Rezept fanden Anne und ich auf Anhieb gut und wollten es natürlich sofort ausprobieren, was wir auch getan haben, noch bevor das Rezeptheft tatsächlich gedruckt war.

Mittlerweile haben wir die Zitronenlinguine schon so oft gekocht, dass ich das Rezept an der einen oder anderen Stelle geändert und unserem Geschmack angepasst habe. Was geblieben ist, ist ein wunderbares Zitronenaroma, das eigentlich auch viel besser zum Sommer als zum Winter passt.

„Zitronenlinguine mit Zuckerschoten“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Veganes Linsencurry – indisches Soulfood

Veganes Linsencurry

Öfter mal was Gesundes kochen ist ein toller Vorsatz, aber gerade bei zwei echten Fleischliebhabern in der Familie gar nicht mal so leicht. Wenn wir zusammen sitzen und überlegen, was wir kochen können, lese ich ab und zu mal Rezepttitel aus meiner Pinterest-Sammlung für gesundes Essen vor – und ernte dafür meist zwei gehobene Augenbrauen und ein „Echt jetzt?“. Aber so leicht geb‘ ich mich ja nicht geschlagen.

Ok, also würzig muss es sein. Und lecker. Und nicht langweilig. Und länger als 30 Minuten satt machen soll es auch.
Was macht man da? Man guckt sich was von einer der besten gesunden Küchen der Welt ab – von der indischen nämlich. Und weil man hier im tiefsten Ruhrgebiet, der Currywurst-Hochburg, nicht alle Zutaten so einfach bekommmt, die man dafür benötigt, experimentiert man ein bisschen rum. Und manchmal kommen dann Sachen dabei raus, die tatsächlich allen außerordentlich gut schmecken. So wie dieses vegane Linsencurry.

„Veganes Linsencurry – indisches Soulfood“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Moussaka: ein Klassiker der griechischen Küche

Moussaka: ein Klassiker der griechischen Küche

Ich war sechs Jahre alt, als ich Toni kennenlernte. Toni hieß eigentlich Antonios und war mein Tischnachbar in der ersten Klasse der Grundschule. Und danach auf dem Gymnasium.
Eigentlich war Toni aber viel mehr als bloß mein Tischnachbar. Toni war mein bester Freund. Und nach gar nicht allzu langer Zeit war Tonis Familie meine zweite Familie. Meine Familie war auch seine.

Nach ein paar Jahren eröffnete die Familie ein eigenes griechisches Restaurant und es gab all die guten Sachen1], die ich schon immer essen durfte, wenn ich bei Toni zu Besuch war, auch für sehr viele andere Menschen2].

Mein griechisches Lieblingsgericht war schon immer Moussaka3]. Und obwohl ich das genau Rezept nicht habe, schmeckt diese Version hier schon ein wenig wie die von früher.

„Moussaka: ein Klassiker der griechischen Küche“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Fußnoten   [ + ]

1.Und noch viele mehr!
2.Das ist jetzt 24 Jahre her. Wann bin ich so alt geworden?
3.Okay. Abgesehen von diesen unfassbar grandiosen Lammkoteletts vom Grill. Und dem phantastischen Gyros. Und dem Tzatziki. Und… ORRR! Das war alles so unfassbar gut!

Leberkässandwich mit Zwiebelconfit und Brie

Leberkässandwich mit Zwiebelconfit und Brie

Der Metzger meines Vertrauens hatte vor Kurzem mal wieder frisches Leberkäsbrät im Angebot. Und da konnte ich nicht dran vorbeigehen. Was fängt man aber mit frischem Leberkäs an, wenn man nicht bloß eine schnöde Leberkässemmel1] zum Abendessen servieren will2], sondern Lust auf ein wenig mehr Raffinesse hat?

Klar. Ein Leberkässandwich. Aber irgendwie bayrisch. Und doch wieder nicht. Leberkäs ohne süßen Senf kann ich mir nicht vorstellen, also ist der schon gebucht. Sandwich ohne Salat ist auch eher so semi-toll, also: auch gebucht. Sandwich ohne Käse? Ohne mich. Gouda ist fad, aber Brie, der könnte doch gut zum süßen Senf passen. Also: Brie. Fehlt noch ein ein wenig was, um das Ganze auszubalancieren. Und da fiel mir zum Glück das Zwiebelconfit3] ein, das eingeweckt im Kühlschrank auf seinen Einsatz wartet.

Dann sind wir jetzt wohl erst einmal komplett. Ab an den Ofen. Los geht’s!

„Leberkässandwich mit Zwiebelconfit und Brie“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Fußnoten   [ + ]

1.Jaaaa… Schon gut! Leberkässemmel ist voll geil. Das weiß ich ja selbst.
2.Nein! Die gibt’s am nächsten Morgen als Proviant für’s Büro!
3.Das Rezept dazu gibt es hier bald auch noch. Versprochen!

Getestet: Die Haushalts-App „OurHome“

OurHome App

(Dies ist ein unabhängiger Test, der unsere persönliche Meinung widerspiegelt und weder durch Sponsoring, noch durch Zusammenarbeit mit dem Anbieter der OurHome App entstanden ist.)

Ich liebe Apps! Und das liegt nicht nur daran, dass ich »was mit Apps« beruflich mache, sondern auch daran, dass ich alles gerne geordnet und strukturiert mag. Früher schrieb ich Liste für Liste per Hand in hübsche Notizbücher: Was hab ich wann gegessen, wann hab ich was zu tun, wem will ich wann was schenken… es gibt praktisch nichts, was es bei mir nicht als Liste gab. Listen haben aber einen ganz entscheidenden Nachteil: Man hat sie genau dann nicht dabei, wenn man sie braucht und fängt daher eine neue Liste an. Wie das weitergeht und wo das endet… wisst ihr vielleicht aus eigener Erfahrung. =)
Also gibt es für Organisationsfreaks wie mich nichts praktischeres als Apps – denn das Smartphone hat man ja sowieso immer dabei.

Und was im Haushalt einer Familie eigentlich am meisten zu organisieren ist, ist… Überraschuuung!… der Haushalt selbst. Um uns das zu erleichtern, habe ich mir einige Haushalts-Apps angeschaut. Die meisten davon haben mich vom Design her so wenig angesprochen, dass ich es ehrlich gesagt nicht übers Herz brachte, sie auf mein Handy zu lassen. Andere wiederum waren eigentlich nichts anderes als ein Kalender – und noch einen Kalender will doch auch keiner.

Hängen geblieben bin ich dann bei der App „OurHome“ – und bisher recht begeistert dabei. Aber lest selbst:

„Getestet: Die Haushalts-App „OurHome““ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Schnelles Hähnchencurry mit Nudeln

Schnelles Hähnchencurry mit Nudeln

Vor drei Tagen begann also die Sommerzeit. Eine Stunde weniger. Blöd. Da muss man mal was Schnelles kochen. Zum Beispiel ein Hähnchencurry mit Nudeln. Und wenn man mag, auch mit Pilzen.

Die Wahrheit ist, wir hatten am Sonntag einfach nicht mehr viel im Haus, mit dem wir noch großartig etwas hätten kochen können. Nur ein paar Hähnchenbrüste, die ich tags zuvor auf dem Markt gekauft und frisch vakuumiert hatte, etwas Kokosmilch und Nudeln waren noch zu finden. Hmmm. War da nicht noch das Hamburger Hafencurry, das ich in meinem Ankerkraut-Adventskalender hatte? Und noch ein paar getrocknete, asiatische Pilze? Frische Pilze wären mir lieber gewesen, aber man nimmt, was man bekommt. Sojasauce, Sweet Chili Sauce: Check. Zwiebeln und Knoblauch? Auch noch da. Und, HEY!, da ist sogar noch eine Limette. Alles klar. Hendrik kocht ein Curry.

Und das geht so:
„Schnelles Hähnchencurry mit Nudeln“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Fränkisches Bauernbrot nach Lutz Geißler

ineverfinishanyth.de Fränkisches Bauernbrot

Es war mal wieder Zeit für ein Brot. Und wie so oft, habe ich das Rezept beim Plötzblog gefunden. Das ist allerdings schon ein paar Tage her und ich habe das Fränkische Bauernbrot schon öfter mal gebacken.

Besonders schön an diesem Brot ist der kleine Anteil an Brotgewürz, also Fenchelsaat, Koriandersaat und Kümmel. Insgesamt nur ein Gramm davon, was aber auch vollkommen ausreicht, um dem Brot Charakter zu verleihen.

Neues Mehl

Dieses mal habe ich ein neues Mehl für die Zubereitung verwendet und zwar welches von der Horbacher Mühle, bei der ich vor kurzem zum ersten mal bestellt habe. Der Teig für das Fränkische Bauernbrot hatte mit dem anderen Mehl tatsächlich eine andere Konsistenz als sonst (er war etwas weicher), ließ sich aber wirklich gut verarbeiten.

Geschmacklich ist das Brot echt überzeugend. Die Kruste ist schön, die Krume auch. Ick freu mir.


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Tomatensuppe mit San Marzano Tomaten

ineverfinishanyth.de Tomatensuppe mit San Marzano Tomaten

Ich habe ja schon des Öfteren Tomatensuppe probiert und ich muss gestehen, ich habe sie immer gehasst. Entweder hat sie nur nach Brühe geschmeckt und nicht nach Tomaten, oder die Konsistenz erinnerte eher an Nudelsauce, als an eine Suppe. Deswegen habe ich in meinem Leben auch nie Tomatensuppe gekocht. Ich mag sie ja nicht.

Bis ich es dann doch getan habe. Weil die Frau es so wollte1].

Da stand ich nun und wollte tun, wie mir geheißen: »Ich möchte gerne mal wieder eine so richtig gute Tomatensuppe essen. So eine, wie man sie nur ganz selten mal in einem Restaurant bekommt. Eine, die nach Tomaten schmeckt. Und mit einer tollen Konsistenz. Irgendwie süß und doch mit Säure.«

Und so nahm das Drama seinen Lauf. Wo bekommt man hier denn überhaupt vernünftige Tomaten her? Klar. Nirgends bekommt man vernünftige Tomaten. Vor gar nicht so langer Zeit haben wir mal Ochsenherzen gekauft, weil wir hofften, die schmeckten nach mehr, als nur Wasser. Fehlanzeige. Vielleicht also doch was aus der Dose? Hab ich da nicht letztens welche gesehen? Ab ins Auto und los zum Edeka meines Vertrauens.

Da waren sie: San Marzano-Tomaten* in der Dose. Die kleine 400g-Dose für 2,39€. Nicht ganz billig. Was soll’s? Einpacken. Schnell noch die restlichen Zutaten in den Wagen geworfen und dann auf direktem Weg ab in die Küche.

„Tomatensuppe mit San Marzano Tomaten“ weiterlesen


Liebe für alle! Teile diesen Beitrag:

Fußnoten   [ + ]

1.Das ist für Männer vermutlich der häufigste Beweggrund, irgendetwas zu tun überhaupt. Ich sag’s ja nur.