Big King Reloaded – der DIY-Burger

Big King Reloaded – der DIY-Burger

Darüber, dass Burger cool sind, brauchen wir wirklich nicht reden. Darüber, dass die Burger der großen Ketten nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind, auch nicht. Trotzdem finden wir, dass der Big King von Burger King doch einen gewissen Charme hat. Ich persönlich mag ihn besonders gern mit zusätzlichem Bacon und mit Jalapenos.

Trotzdem ich den Burger soweit ganz gut finde, bin ich aber auch der Meinung, dass das nicht das Ende der Fahnenstange ist. Da geht doch noch was. Ganz sicher. Also: selbermachen. DIY ist im Moment ja total im Trend und das gilt ganz besonders für Burger.

Bei den Buns und den Pattys hatte ich schon ziemlich genaue exakte Vorstellungen, wie ich sie zubereiten möchte. Die restlichen Zutaten sind durch das Original vorgegeben, nur die Zubereitung der Big King-Sauce hatte ich mir noch nicht überlegt. Also: „Okay, Google, wie macht man die Big King-Sauce?“.

Das Ergebnis war so gar nicht das, was ich eigentlich wollte. Die machen da doch tatsächlich gekauftes French-Dressing dran! Im Ernst? Ne. Das ist nix für mich. Weitersuchen. Wieder French-Dressing. Furchtbar. Weiter. Endlich. Ein Rezept ohne den Mist. Das nehme ich.

Wie ich dann bei der Zubereitung feststellte, kann ich keine Rezepte befolgen, ohne selbst noch etwas daran zu ändern. Das Ergebnis ist dann das hier:

Big King Reloaded

  • Portionen: 4
  • Zeit: 1 Stunde
  • Schwierigkeit: leicht
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Was wäre, wenn der Big King von Burger King nicht von einer Kette angeboten würde, sondern von eine Burger-Manufaktur? Das hier wäre das Ergebnis!

Zutaten

Für die Sauce

  • 1 EL Senf
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Weißweinessig
  • 7 EL Mayonnaise
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Zucker
  • eingelegte Gurken oder dänischer Gurkensalat
  • Salz & Pfeffer

Für die Pattys

  • 600g Rinderhack
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL 9 Pfeffer Symphonie
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Worcestershiresauce
  • 4 Scheiben Cheddar

Der Rest

  • 4 Burger Buns
  • 8 Scheiben Bacon
  • 4 Blatt Eisbergsalat, gewaschen und getrocknet
  • 2 mittlere Zwiebeln, in Ringe geschnitten
  • eingelegte Gurken oder dänischer Gurkensalat
  • eingelegte Jalapenos

Zubereitung

Falls du die Buns auch selber backen möchtest, solltest du damit anfangen. Den Link zum Rezept findest du in den Anmerkungen.

Die Sauce

  1. In einer ersten Schale verrührst du Senf, Öl und Weißweinessig.
  2. Dann mischt du in einer zweiten Schale die Mayo, den Ketchup und die Gewürze.
  3. Falls du Gurke in der Sauce möchtest, hackst du jetzt die Gurke in sehr kleine Stückchen und mischt sie unter. Ich hatte noch etwas dänischen Gurkensalat (hier kennt man das wohl eher als Burger- oder HotDog-Gurken) und habe ein paar Gurkenscheiben davon genommen.
  4. Zuletzt die Senfmischung unterrühren und nochmal abschmecken. Das sollte jetzt ein wenig wie die Sauce des Big King schmecken – nur irgendwie besser. 😀

Die Pattys

    Da wir die Burger dieses Mal nicht auf dem Grill zubereiten konnten, mussten Pfanne und Ofen herhalten. Daher hier die entsprechende Anleitung. Beim nächsten Mal gibt’s dann die Grillversion.
  1. Als erstes den Backofen auf 160° C vorheizen.
  2. Das Hackfleisch und die Gewürze in eine Schüssel geben und alles gut durchkneten.
  3. Portionen zu 150 Gramm abwiegen und zu Pattys formen. Danach mit einem Esslöffel eine flache Mulde in die Mitte der Pattys drücken. Das sorgt dafür, dass die Patties beim Grillen / Braten flach bleiben.
  4. Jetzt solltest du die Grillpfanne sehr kräftig vorheizen und anschließend die Pattys von jeder Seite zwei Minuten braten. Nach einer Minute drehst du das Patty um 45°, das macht ein schönes Branding. Die Schritte sind also: Eine Minute braten, um 45° drehen, wieder eine Minute braten, wenden, eine Minute braten, wieder um 45° drehen, noch eine Minute braten.
  5. Abschließend kommen die Pattys zum Garziehen in den Backofen. Wann sie fertig sind, entscheidet die Kerntemperatur. Bei ca. 70° C sind die Pattys medium, bei 85° C komplett durch.
  6. Kurz vor erreichen der gewünschten Temperatur legst du je eine Scheibe Cheddar auf die Pattys und lässt sie schmelzen.

Der Zusammenbau

  1. Falls du, wie wir, Burger ohne Bacon für verschwendete Zeit hältst, brätst du den Bacon am besten, während die Pattys im Ofen garziehen. Nach dem Braten einfach zum abtropfen auf einen Teller mit Küchenpapier legen.
  2. Auf die untere Hälfte des Buns kommt zunächst etwas von der Sauce. Darauf folgen der Eisbergsalat und das Patty mit dem Cheddar. Jetzt noch Gurken, Zwiebeln und nach Wunsch Jalapenos und Bacon, gefolgt von noch mehr Sauce. Deckel drauf. Reinbeissen. Grinsen.

Anmerkungen

Die Idee für die Sauce stammt von Seelenfutter, ich habe aber ein paar Änderungen vorgenommen. Die Buns habe ich wie immer nach dem Rezept von Olly gebacken – meine Anmerkungen dazu habe ich schon beim Pulled Pork aus dem Backofen verewigt.

Wir wollen Bilder

Der Big King aus der Manufaktur

Das ist er also, der Burger, wie er hätte sein können und wahrscheinlich sogar hätte sein sollen. Na klar, den bekommt man nicht als King des Monats für 1,99 €. Dafür bekommt man in dieser Variante aber auch für Stunden das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Probiert das doch einfach mal aus.

Bis die Tage,

der Hendrik


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Hier noch die Gewürze, die ich für das Rezept verwendet habe.

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