Shakshuka – Israels Nationalgericht

Shakshuka – Israels Nationalgericht

Shakshuka scheint ja aktuell irgendwie groß in Mode zu sein, selbst bei Kitchen Impossible durfte musste Hans Neuner letztens eine Shakshuka kochen. Und deswegen habe ich das jetzt auch mal gekocht.

Na ja. Stimmt nicht ganz. Die Wahrheit ist, dass Anne mir schon vor über zwei Jahren die Shakshuka auf die Wunschgerichte-Liste geschrieben hat und wir es seitdem einfach immer wieder vergessen haben. Und jetzt war es einfach mal an der Zeit, das auch auszuprobieren.

»Okay, Google, such mir das ultimative Shakshuka-Rezept.«

»Okay, Hendrik, hier hast du zehn Milliarden Treffer!«

»Vielen Dank auch, Datenkrake aus der Hölle! Dann denke ich mir halt mein eigenes Rezept aus. Und los!«

Das Internet und Dr. Shakshuka sagen, in dieses Gericht gehören viel Öl, Tomaten, Zwiebeln, Chili und Eier. Sonst nix. Die Wikipedia sagt, da machen viele Leute auch noch Paprika rein. Oder Aubergine. Oder alles, was sie wollen. Und unbedingt frische Tomaten. Oder welche aus der Dose. Oder Tomatenmark.

ORRRR! LASS MICH IN RUHE, INTERNET, ICH MACH DAS JETZT SO, WIE ICH DAS WILL. UND ZWAR GENAU SO:

Shakshuka - Israels Nationalgericht

  • Portionen: 4
  • Zeit: 1h 30min
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Drucken

Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Chili und pochierte Eier. Das ist schon alles.


Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, habe ich mich entschieden, Tomaten aus der Dose zu nehmen. Richtig gute Tomaten, die auch noch reif sind, die gibt es hier einfach nicht. Im Moment bekommt man ja nicht mal diese Wasserbomben aus Holland. Also: die guten aus der Dose1]. Und dann noch das:

Zutaten

  • 4-6 Eier
  • 2 große Dosen Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Paprika (rot)
  • Frische Peperoni / Chili nach Wunsch2]
  • 40 – 50ml Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz & Pfeffer (Hier Spicebar Mr. Nicepepper*)
  • frische Petersilie

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und in Halbringe verwandeln.
  2. Paprika in mundgerechte, nicht zu winzige Stücke schneiden.
  3. Die Chilis in Ringe schneiden.
  4. Pfanne3] aufheizen und in der trockenen Pfanne den Kreuzkümmel anrösten, bis du es knistern hörst.
  5. Jetzt reichlich Olivenöl (Ich mag am liebsten das Olivenöl von Jordan*.) hinzufügen und erhitzen. So 40 -50ml werden das schon gewesen sein.
  6. Als nächstes die Zwiebeln und Chili ins heiße Öl geben und die Temperatur auf mittlere Hitze zurückschalten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, kann es weitergehen.
  7. And now for the red bell pepper: Paprika dazu und kurz anbraten.
  8. Die Dosentomaten samt Saft dürfen jetzt in die Pfanne. Einmal durchrühren, Deckel drauf, köcheln lassen. Das ist die beste Gelegenheit, den Ofen auf 150°C vorzuheizen.
  9. Kurze Pause. Räum‘ doch schonmal ein wenig von dem Krempel in die Geschirrspülmaschine. Zwischendurch darfst du gerne auch mal ein wenig im Kochgeschirr rühren. Und nach 15 – 20 Minuten darf der Deckel runter.
  10. Wenn der Ofen vorgeheizt ist, also so ungefähr nach einer halben Stunde, nochmals kräftig durchrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn du jetzt mit dem Kochlöffel noch keine kleinen Mulden für die Eier in die Tomatenmasse drücken kannst, weil das Ganze noch zu flüssig ist, dann lass es noch ein wenig ohne Deckel einreduzieren.
  11. Wenn die Konsistenz stimmt, den Herd abschalten und nacheinander die Eier in den Tomatensugomulden4] platzieren und die Pfanne samt Deckel in den Ofen schieben.
  12. Wenn die Eier gestockt sind, aber nach Möglichkeit das Eigelb noch weich ist, kann der Spaß mit der gehackten Petersilie bestreut werden und mitsamt der Pfanne auf den Esstisch wandern.

Anmerkungen

Bei uns gab es dazu dann dunkles Bauernbrot. Voll gut.

Nach der ganzen Recherchiererei und Bastelei habe ich dann festgestellt, dass mein Rezept dem von Malte gar nicht so unähnlich ist, wenn auch die Gewichtung bei uns eher auf der Tomate liegt und weniger auf der Paprika. Vielleicht probierst du einfach mal beide Rezepte aus.

Bei den mit einem * gekennzeichneten Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links zu Produkten bei Amazon. Solltest du einem dieser Links folgen und dich für den Kauf des Produkts entscheiden, enthalten wir über das Amazon-Partnerprogramm eine Werbekostenerstattung. Das Produkt selbst wird für dich dadurch nicht teurer, du hilfst uns lediglich, die Kosten für den Betrieb unseres Blogs zu decken. Trotzdem empfehlen wir hier nur Produkte, von denen wir selbst wirklich überzeugt sind.

Fußnoten   [ + ]

1.Und aus Parma. In Italien. Jawoll!
2.Unser Wunsch waren zwei rote Standard-Peperoni und zwei grüne Jalapenos.
3.Die Pfanne muss später in den Ofen. Also am besten keine Plastikgriffe.
4.Das Wort habe ich gerade erfunden, ich Held.


Kommentar verfassen