Grillhähnchen von der Rotisserie

Grillhähnchen von der Rotisserie

Hähnchenträume

Seit Wochen träumen wir alle von leckeren Grillhähnchen. Und seit Wochen ist das Wetter schlecht. Bisher hatten wir erst zwei Tage in diesem Jahr, die wir zum Grillen nutzen konnten. Vor allem für mich ist das die absolute Folter.

Als die Wettervorhersage dann aber für exakt einen einzigen Tag am langen Wochenende gutes Wetter mit gartentauglichen Temperaturen voraussagte, war sofort klar, wie unser Tag aussehen würde: Garten, Sonne, Grill, Hähnchen.

Grillhähnchen, olé, olé!

Also machte ich mich am Samstagmorgen auf und besorgte zwei sehr schöne Hähnchen auf dem Markt1]. Ich hatte das Glück, zwei fast gleichgroße Hähnchen von ca. 1,5kg zu bekommen, was den Vorteil hat, dass sie auf dem Grill ungefähr gleichzeitig fertig werden sollten.

Kaum zuhause angekommen, konnte ich dann auch gleich mit dem Marinieren der beiden Prachtexemplare beginnen. Hier habe ich mich an die im Vorfeld geäußerten Wünsche gehalten, und eins nur mit Pfeffer und Salz versehen, während das Andere das Brathähnchengewürz von Ankerkraut verpasst bekam. Anschließend wanderten beide Grillhähnchen in Spe zuerst in Vakuumbeutel und anschließend in den Kühlschrank. Jetzt nur noch 24 Stunden warten und es kann losgehen.

Grillhähnchen von der Rotisserie

  • Portionen: 6
  • Zeit: 2 Stunden
  • Schwierigkeit: leicht
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Grillhähnchen gelingen am besten auf dem Drehspieß. Außen knusprig, innen saftig - ganz genau so müssen Hähnchen sein.

Zutaten

Zubereitung

  1. Zuerst werden die Hähnchen vorbereitet. Dazu solltest du sie waschen und trockentupfen und anschließend mit einem scharfen Messer den Bürzel und das überschüssige Fett entfernen.
  2. Danach reibst du die Vögel mit etwas Öl ein. Dadurch haftet die trockene Marinade besser.
  3. Wie oben schon beschrieben, habe ich eines der Tiere nur mit Salz und Pfeffer mariniert. Dazu zwei EL 9-Pfeffer-Symphonie mit einem EL Salz vermischen und das Hähnchen von außen und innen damit einreiben. Das andere Hähnchen bekommt dieselbe Behandlung – allerdings mit dem Brathähnchengewürz.
  4. Jetzt vakuumierst du die Flattermänner2] und verfrachtest sie in den Kühlschrank.
  5. 24 Stunden später: der Grill ist mit dem Aufsatz für die Rotisserie versehen und auf 200° C eingeregelt. Zwischen den beiden Kohlekörben steht eine Schale zum Auffangen des herabtropfenden Fettes. Es fehlt nur noch das Geflügel.
  6. Stecke als nächstes die Hähnchen auf den Spieß und fixiere sie gut. Die Beine und Flügel solltest du mit Küchengarn befestigen. So wird das Konstrukt stabiler und im Falle der Flügel verhinderst du, dass sie verbrennen.
  7. Ab auf den Grill damit! Rotisserie einschalten und nach Wunsch noch eine handvoll Räucherchips auf die Briketts geben. Ich hatte glücklicherweise noch ein paar Kirschholzchips auf Lager – die passen echt gut zum Hähnchen.
  8. Bei 80 – 81°C Kerntemperatur sind deine Grillhähnchen fertig. Die Temperatur sollte bei Hähnchen dieser Größe nach ungefähr 1,5 Stunden erreicht sein. Jetzt nur noch runter vom Spieß – den Rest bekommst du garantiert alleine hin. ;D

Anmerkungen


Ich habe mich wirklich lange ohne vernünftige Grillhandschuhe durchgeschlagen, aber selbst für mich ist es fast unmöglich, den Spieß ohne Handschuhe vom Grill zu bekommen.

Die Zubereitung im Bild

Ich habe nur kurz geweint.

Nachdem die beiden Kollegen eine Dreiviertelstunde auf dem Grill zugebracht hatten und der ganze Garten praktisch nur noch aus diesem unfassbaren Duft bestanden hat, habe ich möglicherweise kurz geweint, weil es jetzt noch einmal so lang dauern würde3].

Aber das Warten hat sich sowas von gelohnt! Das waren die besten Hähnchen, die wir je hatten4]. Anne und mein Vater waren sehr glücklich mit der Pfeffer-und-Salz-Version, Missi und ich fanden die Version mit dem Ankerkraut-Rub besser. Meine Mum und Frollein stimmten geschlossen für „beide super“5]!

Wir wären dann fertig.

Satt, glücklich und zufrieden. Und was zum verbloggen haben wir auch noch. Läuft bei uns, könnte man sagen. Wenn du jetzt diesen Beitrag noch teilen würdest, oder uns sogar mit einem Kommentar beglückst, dann stimmt hier wirklich alles. ;D

Horrido,

der Hendrik


Die Produkte aus diesem Beitrag bei Amazon*

Hier noch die Produkte, die ich für die Herstellung der Grillhähnchen benutzt habe. Den Grill und den Drehspieß hab ich mal weggelassen – die gibt es gerade bei Amazon nicht. Bei meinen Handschuhen handelt es sich um ein anderes Modell, aber wenn ich mir jetzt nochmal welche kaufen wollte, würde ich die verlinkten Handschuhe nehmen.


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Fußnoten   [ + ]

1.Wie immer bei Geflügel Schräder. Und wo auch immer du deine Hähnchen kaufst, kauf sie nicht beim Discounter. Die schmecken nach nichts. Wenn man Glück hat zumindest.
2.Das sagt man im Ruhrpott so. Behauptet zumindest meine Ommma. Und Ommma schreibt man hier auch mit drei „m“. Das gibt einen Hinweis auf die korrekte Aussprache. Wieder was gelernt.
3.Nur ganz kurz! Und auch ganz leise. Hat niemand mitbekommen und du verpetzt mich ja auch nicht, okay?
4.Ohne Mist! Sowas von gut!
5.Frollein hat den Rub nicht probiert, sondern nur das Fleisch. Es schien ihr aber nichts auszumachen.


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