Getestet: Die Haushalts-App „OurHome“

Getestet: Die Haushalts-App „OurHome“

(Dies ist ein unabhängiger Test, der unsere persönliche Meinung widerspiegelt und weder durch Sponsoring, noch durch Zusammenarbeit mit dem Anbieter der OurHome App entstanden ist.)

Ich liebe Apps! Und das liegt nicht nur daran, dass ich »was mit Apps« beruflich mache, sondern auch daran, dass ich alles gerne geordnet und strukturiert mag. Früher schrieb ich Liste für Liste per Hand in hübsche Notizbücher: Was hab ich wann gegessen, wann hab ich was zu tun, wem will ich wann was schenken… es gibt praktisch nichts, was es bei mir nicht als Liste gab. Listen haben aber einen ganz entscheidenden Nachteil: Man hat sie genau dann nicht dabei, wenn man sie braucht und fängt daher eine neue Liste an. Wie das weitergeht und wo das endet… wisst ihr vielleicht aus eigener Erfahrung. =)
Also gibt es für Organisationsfreaks wie mich nichts praktischeres als Apps – denn das Smartphone hat man ja sowieso immer dabei.

Und was im Haushalt einer Familie eigentlich am meisten zu organisieren ist, ist… Überraschuuung!… der Haushalt selbst. Um uns das zu erleichtern, habe ich mir einige Haushalts-Apps angeschaut. Die meisten davon haben mich vom Design her so wenig angesprochen, dass ich es ehrlich gesagt nicht übers Herz brachte, sie auf mein Handy zu lassen. Andere wiederum waren eigentlich nichts anderes als ein Kalender – und noch einen Kalender will doch auch keiner.

Hängen geblieben bin ich dann bei der App „OurHome“ – und bisher recht begeistert dabei. Aber lest selbst:

Die Funktionen der OurHome App:

  • Aufgaben anlegen, bestimmten Räumen oder Kategorien zuweisen und wirklich gut timen
  • Familienmitglieder / WG-Mitbewohner / wasauchimmer anlegen und ihnen Aufgaben zuteilen oder bei Bedarf auch deren Aufgaben (mal) übernehmen
  • Kracher: Punktesystem und Belohnungssystem
  • „Anstupsfunktion“

Am besten finde ich persönlich die ultra-flexible Timing-Funktion. Man kann praktisch ALLES einstellen. Das ist eine Funktion, die eine normale Kalender-App so nicht bietet, die ich aber für die Haushaltsführung wichtig finde. Täglich / wöchentlich / alle 3 Tage / 2x im Monat / 5 Tage nach der letzten Erledigung / immer montags… alles ist möglich und echt intuitiv einzustellen. Das finde ich besonders toll, weil man sich an Pläne, auch wenn man sich noch so sehr bemüht, nicht immer halten kann. „OurHome“ reagiert da flexibel – man kann Aufgaben für einmal überspringen oder entsprechend verschieben.

Das zweite tolle Argument für diese App: Das Belohnungssystem! Pro Minute getaner Arbeit sieht die App in der Standardeinstellung einen Punkt vor. Für 10 Minuten Zimmer aufräumen gibt es also 10 Punkte – und das ist bei entsprechenden Belohnungen gerade für Kinder ein unschlagbares Argument, vielleicht auch eher unliebsame Aufgaben mal freiwillig zu übernehmen. Die Belohnungen können frei gewählt werden – ebenso der Wert, ab welchem die jeweilige Belohnung „ausgezahlt“ wird. Da Missi ja nun nicht mehr die Kleinste ist und sich auch gerne hier und da mal etwas kaufen möchte, haben wir uns für 5 EUR pro 200 Punkte entschieden. Die bekommt sie dann zusätzlich zum regulären Taschengeld. Für jeden Tag 10 Minuten Zimmer aufräumen und 3x wöchentlich mit dem Hund Gassi gehen sind das also schon 10 EUR mehr Taschengeld pro Monat – für eine Fünftklässlerin nicht zu verachten.

Und sollte Missi mal vergessen oder „vergessen“ aufzuräumen, kann ich sie sogar via Knopfdruck anstupsen und daran erinnern – ganz ohne mahnende Worte und ohne Stress, einfach via Push auf ihr Smartphone. Fantastisch. 😉
Führt jemand eine Aufgabe am entsprechenden Tag nicht aus, gibt’s am nächsten Tag immer noch Punkte dafür, aber nur noch etwa 2/3. So ist das Vergessen also gar nicht schlimm, nur ein bisschen ärgerlich. Und das ist genau das, was wir auch erreichen möchten. Eine gewisse Regelmäßigkeit, ohne Stress und Druck.

Das Design:

Schlicht, hübsch, intuitiv bedienbar – kannste nich meckern.

Die Kosten:

Nüschte! Großartig. Wobei es mir diese App sogar wert wäre, ein paar Euro dafür auf den Tisch zu legen.

Die Werbung / In-App-Käufe:

Auch nix. Echt familientauglich!

Die Sprache:

Ursprünglich ist die App auf englisch, aber man kann in den Einstellungen diverse andere Sprachen auswählen – darunter deutsch, französisch, spanisch und chinesisch (an ganz wenigen Stellen wurden einige Wörter nicht oder falsch übersetzt, aber das tut der Nutzung der App wirklich keinen Abbruch)

Das Fazit:

Wir können die OurHome App uneingeschränkt empfehlen – und das will was heißen! Mir hilft sie total gut, den Haushalt strukturiert und schnell zu erledigen – und das mit gefühlt weniger Stress als zuvor. So sauber und aufgeräumt war’s bei uns dauerhaft noch nie. ;))

Mehr Infos und Download?

Am besten hier über die Webseite des Anbieters, wo auch die Links zu den entsprechenden App-Stores zu finden sind: App-Webseite

Und das haben wir morgen zu tun.



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